Bei einem Brandfall ist es sehr wichtig, dass möglichst viele
Atemschutzgeräteträger am Einsatzort verfügbar sind, die Personen im Inneren
des Brandobjektes bergen bzw. als Sicherungstrupp zur Verfügung stehen. Da
unsere Feuerwehr keine Atemschutzgeräte besitzt, kam die Idee auf, trotzdem
Atemschutzgeräteträger auszubilden, um der Feuerwehr des Nachbarorts Altfeld
eine personelle Verstärkung zu gewährleisten.
Um als Atemschutzgeräteträger aktiv zu sein, muss man eine gültige G26.3
Tauglichkeitsbescheinigung besitzen und mind. ein Mal im Jahr eine
Atemschutzübungsstrecke absolvieren. Da seit dem letzten Lohr-Besuch unserer
vier ausgebildeten Atemschutzgeräteträger nun schon wieder ein Jahr
vergangen ist, war es mal wieder an der Zeit das erlernte Wissen in der
Praxis zu testen.
Die Übung beinhaltete u.a. das korrekte Ausrüsten mit Atemschutzmontur, ein
Konditionstest und ein simulierter Brandfall. Bei dieser Simulation bestand
die Aufgabe darin, in einem abgedunkelten Gitterboxlabyrinth mit
Hindernissen, eine Gasleitung zu schließen, eine Gasflasche zu bergen und
einen Gasinstallateur zu retten. Nachdem die beiden erst genannten Punkte
erfolgreich absolviert wurden und wir 5 Minuten lang die vermisste Person in
der Dunkelheit suchten, wurde uns netterweise mitgeteilt, dass die Person
gar nicht auffindbar wäre, da sie Mittagspause gemacht hat. ;-)
Alle Michelriether Atemschutzgeräteträger, die teilgenommen haben, haben
bestanden und werden wieder im Oktober die Übungsstrecke in Lohr besuchen.
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